Freitag, 2. Dezember 2016

Dezember Leseplanung

#1 City of Heavenly Fire
#2 Indigo - Der Aufstand
#3 One flew over the Cuckoo's Nest
#4 La casa de Bernarda Alba
#5 All die verdammt perfekten Tage
#6 Wolke 7 ist auch nur Nebel
#7 Welcome to Night Vale
#8 Fun Home

Huhu!
Und schon gibt es meine letzte Leseplanung für dieses Jahr. Im Januar habe ich mir 150 Bücher als loses SuB-Ziel festgelegt, wovon ich jetzt allerdings noch 12 Bücher entfernt bin. Das bedeutet aber leider nicht nur, dass ich diesen Monat 12 Bücher lesen müsste, sondern es müssten mindestens 14 sein. Zwei der Bücher sind nämlich Unilektüren, die ich nicht zum SuB zähle. Ich weiß nicht, ob diese Zahl realistisch ist, aber da ich die Ferien nach den Weihnachtstagen zur Verfügung haben sollte, werde ich es zumindest versuchen. Über mein Leseziel bin ich übrigens schon 11 Bücher hinaus und statt 80 werde ich sicher sogar noch die 100 knacken.
Aber los geht's.

City of Heavenly Fire habe ich schon begonnen und würde es mir nicht an Zeit mangeln, hätte ich es wahrscheinlich schon längst durchgelesen und würde nicht bei 150 Seiten rumtümpeln.

Indigo - Der Aufstand ist der zweite und damit letzte Band der Dilogie, die ich letzten Monat begonnen habe und auch gleich beenden möchte, damit es ihr nicht wie all den anderen angefangenen Reihen ergeht, die ihr Dasein in meinen Regalen fristen :D

One flew over the Cuckoo's Nest und La casa de Bernarda Alba sind beides Bücher für die Uni, einmal für "Madness in Literature" und einmal für spanische Literaturwissenschaft. Auf beide bin ich aus unterschiedlichen Gründen gespannt. Auf ersteres, weil ich noch nicht weiß, um was für eine Art Madness es geht und auf zweiteres, weil ich noch nicht weiß, ob ich es verstehen werde :D

All die verdammt perfekten Tage und Wolke 7 ist auch nur Nebel sind meine beiden Neuzugänge aus dem Oktober und ich freue mich unglaublich auf beide.

Welcome to Night Vale habe ich anlässlich der Lesung gekauft, welche zu meiner Schande schon im Mai war. Bevor ich es lese wollte ich eigentlich den Podcast zu Ende hören, aber da ich weiß, dass das noch ewig dauern kann, habe ich meine Meinung geändert. Das Buch baut ohnehin nicht darauf auf und sollte sehr gut mit meinem bisherigen Vorwissen zu verstehen sein, also halte ich mich selbst nicht weiter davon ab. Ich hoffe sehr, dass mich das Buch nicht enttäuschen wird.

Fun Home ist eine Graphic Novel, von der ich die Hälfte für ein Seminar lesen musste. Weil mein Interesse geweckt war, konnte ich es aber nicht einfach dabei belassen und habe mir das Buch direkt aus der Bibliothek ausgeliehen, damit ich es zu Ende lesen kann.

Die anderen Bücher, die ich theoretisch noch lesen möchte, lasse ich mir erst mal offen und schaue mal, worauf ich spontan noch Lust habe. Mehr als 7 Bücher sollen es nämlich auf jeden Fall werden, wenn ich meine Zeit nicht wieder zu sehr mit anderen Dingen verschwende :D

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Monatsrückblick 11/16



Gelesene Bücher: 10

[HB] 180° Meer (Sarah Kuttner) [4,5/5]
Frostglut (Jennifer Estep) [2/5]
13 Weihnachtstrolle machen Ärger (Sabine Städing) [4/5]
Friedhof der Kuscheltiere (Stephen King) [4/5]
Indigo - Das Erwachen (Jordan Dane) [4/5]
We (Yevgeny Zamyatin) [4/5]
[e] The Madness of George III (Alan Bennett) [2/5]
[HB] Dein pefektes Jahr (Charlotte Lucas) [3/5]
Mark Twain zum Vergnügen [4/5]
Ich und die Menschen (Matt Haig) [4,5/5]

Gelesene Seiten: 2327
pro Tag: 78
Aktueller SuB: 162 (-5)

Neue Bücher: 2

Wolke 7 ist auch nur Nebel (Mara Andeck)
All die verdammt perfekten Tage (Jennifer Niven)

Fazit

Dezember, könnt ihr das glauben? Ich bin zumindest noch nicht bereit dafür.
Dieser Monat sieht gut aus, was die Anzahl der Bücher angeht, die Seitenzahl ist allerdings nicht so beeindruckend. Daran sind wohl die beiden Hörbücher schuld, aber das macht natürlich gar nichts. Besonders 180° Meer hat mir mindestens so gut gefallen wie ich es von der Autorin gewohnt bin und ich kann ihre Bücher sehr empfehlen, wenn ihr mal etwas völlig ehrliches und unbeschöntes lesen möchtet.
Ansonsten war mein Highlight definitiv Ich und die Menschen, was ich in den letzten Tagen noch gelesen habe. Die Rezension ist bereits geschrieben und in den nächsten Tagen bekommt ihr sie auch zu lesen. Wie mir aufgefallen ist, schreibe ich in letzter Zeit unglaublich wenige Rezensionen und jetzt wo mir das bewusst ist, werde ich versuchen, das wieder zu ändern. Rezensionen sind schließlich das, was einen Buchblog ausmachen sollte und das ist bei mir einfach nicht mehr der Fall.

Mittwoch, 30. November 2016

[Kurz-Rezensionen] Science-Fiction / Dystopie Klassiker


The Martian Chronicles (Ray Bradbury)

In diesem Buch erlebt man über einen Zeitraum von fast 30 Jahren die Besiedelung des Mars durch die Menschen mit. Man ist dabei, wie die erste Rakete landet und die Mannschaft zum ersten Mal auf Marsianer trifft, man ist dabei wie die ersten Siedlungen entstehen und man ist dabei, wie die Menschheit die gleichen Fehler macht, die sie auch schon auf der Erde gemacht hat.

Das Buch wird in vielen Kapiteln erzählt, die auf den ersten Blick nicht immer zusammenhängen. Man trifft immer andere Charaktere, die neue Dinge erleben und nur hin und wieder wird ein Zusammenhang zu bisherigen Geschehnissen hergestellt und darauf Bezug genommen. Manchmal hätte ich mir allerdings etwas mehr Verbindung gewünscht.
Die Geschichten sind mal witzig, mal ernst, mal grausam, aber jede einzige davon ist mal mehr und mal weniger ironisch. Das hat mir sehr gefallen. Die Kritik am Verhalten der Menschen war nicht nur unterschwellig vorhanden, sondern deutlich greifbar und ich finde Bradburys Zukunftsvisionen gar nicht so unrealistisch, wie man zunächst annehmen würde, gerade aus heutiger Sicht.
Der Schreibstil ist außerdem erstaunlich leicht lesbar, da das Buch erst Mitte des 20. Jahrhunderts geschrieben wurde und sich die Sprache gar nicht so sehr von der heutigen unterscheidet. Für einen Klassiker war ich da sehr positiv überrascht.
Insgesamt kann ich diese vor Ironie triefende Zukunftsvision sehr empfehlen!


The Time Machine (H.G. Wells)

In diesem Buch geht es um einen Mann, dem es gelungen ist, eine Zeitmaschine zu bauen und 800.000 Jahre in die Zukunft zu reisen. Dort trifft er auf eine neue Spezies, die sich wohl aus dem Menschen entwickelt hat und beschreibt seinen Freunden nun seine Erlebnisse in dieser Zeit.

Auch hier geht es um eine Zukunftsvision, allerdings um eine, die nicht nur einige Jahrzehnte, sondern einige hundert Jahrtausende in der Zukunft liegt. Sie wurde schon 1895 veröffentlicht, weshalb der Schreibstil etwas komplizierter lesbar und nicht immer ganz verständlich ist. Das kann allerdings auch an der Erzählweise liegen. In diesem Roman beschreibt der Zeitreisende seinen Freunden mündlich von seinen Erfahrungen und diese wurden von einem der Zuhörer niedergeschrieben, weshalb sie manchmal etwas wirr sind oder gewisse Dinge nicht weiter ausgeführt werden, obwohl ich mir als Leser mehr Informationen gewünscht hätte. Hier fehlen einfach die Hintergrundinformationen, die der Zeitreisende selbst vielleicht hat, aber leider kann man nicht in seinen Kopf schauen.
Die Idee finde ich allerdings schon interessant. Man lernt die neue Spezies kennen, die die Erde nun bevölkert, wird aber völlig darüber im Unklaren gelassen, wie es zu dieser Veränderung gekommen ist und wie genau das Leben in der Zukunft nun funktioniert, weil der Protagonist eben auch nur diese Momentaufnahme hat und nicht weiß, was in der Zwischenzeit passiert ist. Einiges habe ich auch nur durch das Vorwort in meiner Ausgabe verstanden, was ich schade finde.
Insgesamt fand ich die Idee interessant, aber die Umsetzung hätte ich mir etwas ausführlicher und mit mehr Informationen gewünscht.


We (Yevgeny Zamyatin)

Auf dem Cover wird dieses Büchlein als "most influential science fiction novel" beworben, weshalb ich falsche Erwartungen hatte. Hierbei handelt es sich nämlich um eine Dystopie, die nur wenige Science Fiction Einflüsse hat.
Der Protagonist ist der Bauer eines Raumschiffs, das zu anderen Planeten fliegen und sie zu ihrer Lebensweise "bekehren" soll. Dafür schreibt er über die Welt in der er lebt und die Abläufe, da diese "Anleitung" nachher den anderen Völkern übergeben werden und als Vorbild dienen soll. Dieser Text entwickelt sich aber immer weiter in Richtung eines Tagebuchs, bis er mit dem eigentlichen Zweck nichts mehr zu tun hat.
In dieser Gesellschaft hat jeder einen festen Zeitplan und nur zwei Stunden am Tag zur freien Verfügung. Mit wem diese verbracht werden, muss auch vorher festgelegt und bewilligt werden und alles besteht aus Glas, sodass alles was man tut gesehen werden kann.
Durch die extrem eingeschränkte Freiheit und die Überwachung ist dieses Buch eine typische Dystopie und natürlich hält sich auch hier der Protagonist nicht mehr an die Regeln, seit eine Frau ihm gezeigt hat, dass es auch anders geht.
Diese Frau bzw die "Beziehung" hat mich hier am meisten gestört, weil es tatsächlich auch in diesem Buch von 1924 das Problem gibt, was viele Jugendbücher heute haben: Die Hauptfigur verliebt sich viel zu schnell und es entsteht eine extreme Abhängigkeit. Hier finde ich es noch schlimmer, weil es sich um einen erwachsenen Mann handelt und er genau merkt, dass er scheiße behandelt wird, die Frau aber trotzdem praktisch anbetet.
Abgesehen vom etwas wirren Ende ist das allerdings das einzige, was mich gestört hat. Die Schreibweise in einer Art Tagebuchform hat mir gefallen und dass der Protagonist seine Tage so nacherzählt hat. Auch das Worldbuilding war gut, auch wenn man noch ein paar mehr Hintergrundinformationen hätte bekommen können.
Insgesamt wird hier das klassische dystopische System mit jugendbuch-artiger Liebesgeschichte kombiniert und bis auf den zweiten Aspekt hat es mir auch gut gefallen.

Montag, 28. November 2016

November Leseupdate #4

#1 Friedhof der Kuscheltiere
#2 We
#3 Indigo - Das Erwachen
#4 Indigo - Der Aufstand
#5 Ich und die Menschen
#6 City of Heavenly Fire
#7 Frostglut



Ich muss dieses Semester so viel für die Uni lesen, dass ich danach erst mal genug von Buchstaben habe und lieber andere Dinge tue. Das hat sich besonders diese Woche gezeigt, auch wenn ich trotzdem ein bisschen was zu erzählen habe.

Zwar habe ich We beendet - wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr in den nächsten Tagen in einem kleinen Klassiker-Sammelpost - aber dafür bin ich nur gut 100 Seiten in City of Heavenly Fire weitergekommen. Da geht gerade wie erwartet alles den Bach runter und ich bin gespannt, wie das noch alles gerettet werden soll.

Heute habe ich dann Ich und die Menschen begonnen und bisher finde ich es klasse. Es gab schon einige Stellen, bei denen ich in der Bahn fast losgelacht hätte und ich freue mich sehr darauf, weiterzulesen. Bisher kann ich mich den guten Meinungen auf jeden Fall anschließen.

Zusätzlich habe ich in den letzten beiden Tagen das Drama The Madness of George III für die Uni gelesen. Es hatte ein paar witzige Stellen, aber alles in allem hält sich meine Begeisterung echt in Grenzen :D Zwei Wochen verspätet habe ich es jetzt aber auch endlich gelesen, nachdem es ewig nicht lieferbar war.

Außerdem musste ich die Hälfte der Graphic Novel Fun Home lesen und habe sie mir nun ausgeliehen, damit ich auch den Rest lesen kann. Mittendrin aufhören kann ich einfach nicht. :D Das ist übrigens meine erste Graphic Novel.

Nebenbei habe ich schon vor Monaten Mark Twain zum Vergnügen angefangen, eine kleine Zitatsammlung nach der ich ganz sicher weiß, dass ich wirklich unbedingt mal etwas "ganzes" von diesem Autor lesen muss. Mir fehlen noch knapp 20 Seiten, die ich diesen Monat sicher noch lesen werde.

Die Planung gebe ich damit offiziell auf, aber das bin ich ja schon gewohnt und das macht gar nichts :D

Donnerstag, 24. November 2016

[TV-Serie] Fuller House


Jeder, der früher gerne Full House geschaut hat, kommt an der Fortsetzung wohl nicht vorbei. Die neue Serie spielt einige Jahre nach Ende der eigentlichen Handlung. Darin geht es hauptsächlich um Stephanie, D.J. und Kimmy, die nun natürlich erwachsen sind und mit ihren eigenen Kindern im Haus leben.
Man bekommt am Anfang keine Einleitung, sondern wird einfach in die Geschichte geworfen und es ist super schön, zu sehen, was aus den Charakteren geworden ist, wie ihr Leben nun aussieht und was sie in der Zwischenzeit so getrieben haben. Der Fokus liegt wie erwähnt auf den bereits erwähnten Charakteren, aber auch die meisten anderen sieht man zwischendurch noch mal wieder, was mir sehr gefällt. Obwohl natürlich alle älter geworden sind, erkennt man sie noch wieder und alle behalten ihre bisherigen Eigenarten und typischen Sprüche. Wer weiß, ob das realistisch ist, aber dieser Wiedererkennungswert ist einfach da und wichtig. Ich gehöre leider nicht zu denen, die richtig mit Full House aufgewachsen sind und die Serie damals verfolgt haben, sondern habe sie erst vor kurzem gesehen, weshalb ich auch jetzt erst in Fuller House reinschauen konnte. Wenn Full House einen schon damals begleitet hat, ist dieses Wiedersehen vermutlich noch viel spektakulärer. Ich habe mich jetzt eher gefühlt, als hätte ich kurzfristig eine Zeitreise gemacht.

Bisher gibt es erst eine Staffel, aber die zweite soll schon im Dezember folgen.


Insgesamt hat mir Full House zwar besser gefallen, aber trotzdem gefällt mir auch die Fortsetzung ganz gut und wurde von mir innerhalb von kürzester Zeit geguckt. Der Humor ist etwas anders und wirkte auf mich etwas erwachsener, aber natürlich gibt es auch die üblichen Sprüche und Witze, die man schon kennt. Wenn man das eine mochte, wird einem relativ sicher auch das andere gefallen. Allein für das Wiedersehen der Charaktere ist es schon wert, mal reinzuschauen.
Für Fans von Full House also auf jeden Fall empfehlenswert!